Stand: August 2026
Diese Richtlinie erläutert, unter welchen Voraussetzungen eine Bestellung vor dem Versand geändert oder storniert werden kann. Außerdem beschreibt sie den Ablauf bei bereits versendeten Bestellungen und die Bearbeitung möglicher Rückzahlungen.
Eine freiwillige Bestellstornierung ist vom gesetzlichen Widerrufsrecht zu unterscheiden. Die gesetzlichen Rechte von Verbrauchern bleiben unabhängig vom Bearbeitungsstand der Bestellung bestehen.
1. Unterschied zwischen Stornierung und Widerruf
Als Bestellstornierung wird in dieser Richtlinie der Versuch bezeichnet, eine Bestellung noch vor ihrem Versand zu stoppen. Ob dies möglich ist, hängt insbesondere davon ab, ob bereits ein Vertrag zustande gekommen ist und wie weit die interne Bearbeitung fortgeschritten ist.
Das gesetzliche Widerrufsrecht ist davon unabhängig:
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Eine Stornierungsanfrage kann bereits kurz nach Abgabe der Bestellung eingereicht werden.
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Der Widerruf ist ein gesetzliches Recht von Verbrauchern.
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Eine bereits versendete Bestellung lässt sich aus logistischen Gründen möglicherweise nicht mehr stoppen.
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Der Widerruf kann auch schon vor Erhalt der Ware erklärt werden.
Einzelheiten zu Fristen und Rechtsfolgen finden Sie in der Widerrufsbelehrung. Eine erfolglose Stornierungsanfrage führt nicht automatisch zum Verlust des Widerrufsrechts.
2. Stornierung möglichst früh beantragen
Wird eine Bestellung nicht mehr benötigt, sollte die Stornierungsanfrage möglichst bald nach der Bestellung übermittelt werden. Je früher die Anfrage eingeht, desto eher kann geprüft werden, ob sich der Versand noch aufhalten lässt.
Eine Stornierung ist insbesondere dann eher möglich, wenn:
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noch kein Versandetikett erstellt wurde,
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die Ware weder kommissioniert noch verpackt ist,
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keine Übergabe an Lager- oder Transportsysteme stattgefunden hat
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und die Bestellung noch keiner Versandcharge zugeordnet wurde.
Das bloße Absenden der Anfrage bedeutet noch nicht, dass die Bestellung storniert ist. Bis zum Eingang einer ausdrücklichen Bestätigung kann die Bearbeitung fortgesetzt werden.
3. Bearbeitungsstufen einer Bestellung
Der Bestellstatus kann sich innerhalb kurzer Zeit ändern. Zwischen Zahlung, Bestandsprüfung und Versand liegen mehrere technische und logistische Schritte.
Bestellung eingegangen
Unmittelbar nach dem Absenden können Zahlungs- und Bestelldaten noch geprüft werden. In dieser Phase lässt sich eine Stornierungsanfrage gegebenenfalls berücksichtigen.
Bestellung wird vorbereitet
Wurde die Ware bereits im Lager ausgewählt, verpackt oder einer Versandliste zugeordnet, kann der Vorgang möglicherweise nicht mehr gestoppt werden. Dies ist auch möglich, wenn noch keine Versandbestätigung eingegangen ist.
Bestellung wurde versendet
Nach der Übergabe an den Logistikdienst kann der Versand regelmäßig nicht mehr über das normale Stornierungsverfahren verhindert werden. In diesem Fall kommen vor allem der gesetzliche Widerruf und eine anschließende Rücksendung in Betracht.
Statusanzeigen im Kundenkonto oder in E-Mails können zeitlich verzögert sein. Für den tatsächlichen Versandstand sind die internen Versanddaten und die Informationen des Transportdienstes maßgeblich.
4. Stornierungsanfrage einreichen
Eine Anfrage kann per E-Mail an orderhelp@merveniq.com oder über den Kundenservice übermittelt werden.
Für eine eindeutige Zuordnung sollten nach Möglichkeit folgende Angaben enthalten sein:
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Bestellnummer
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vollständiger Name der bestellenden Person
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mit der Bestellung verknüpfte E-Mail-Adresse
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Bezeichnung der zu stornierenden Artikel
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Angabe, ob die gesamte Bestellung oder nur ein Teil betroffen ist
Für eine gewöhnliche Stornierungsanfrage werden keine vollständigen Kartendaten oder Sicherheitscodes benötigt. Solche sensiblen Zahlungsinformationen sollten daher nicht mitgeteilt werden.
5. Kontakt für Stornierungen
Stornierungsanfragen können an folgende Kontaktstelle gerichtet werden:
Merveniq
1531 S State Highway 121 #1634
Lewisville, TX 75067
USA
E-Mail: orderhelp@merveniq.com
Telefon: +1 (972) 388-7318
Eine E-Mail ermöglicht eine schriftliche Dokumentation von Zeitpunkt und Inhalt der Anfrage. Rückfragen können telefonisch gestellt werden; eine Stornierungs- oder Widerrufserklärung sollte zur eindeutigen Nachvollziehbarkeit möglichst schriftlich erfolgen.
6. Keine zugesicherte Bearbeitungszeit
Eine Stornierungsanfrage wird anhand des aktuellen Bestellstatus geprüft. Daraus folgt jedoch nicht, dass ein bereits begonnener Lager- oder Versandablauf noch gestoppt werden kann.
Folgende Umstände können eine Stornierung erschweren:
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automatische Weiterleitung an die Versandbearbeitung
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bereits erstelltes Versandetikett
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verschlossene Versandverpackung
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Zusammenführung mehrerer Sendungen in einer Versandcharge
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Übergabe an einen Transportdienst
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technisch verzögerte Statusanzeige
Kann die Anfrage vor dem Versand nicht mehr berücksichtigt werden, gelten die Regelungen für bereits versendete Bestellungen.
7. Teilstornierung
Soll nur ein einzelner Artikel aus einer Bestellung entfernt werden, kann eine Teilstornierung angefragt werden. Ob sie möglich ist, richtet sich nach dem Bearbeitungsstand des betreffenden Artikels.
Eine Teilstornierung kann Auswirkungen haben auf:
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verbleibenden Bestellwert
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ursprünglich gewährten kostenlosen Versand
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paketbezogene Preisnachlässe
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gemeinsam versendete Waren
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Höhe einer möglichen Teilrückzahlung
Eine Anpassung der Versandkosten erfolgt nur im Rahmen der ursprünglichen Bestellbedingungen und der gesetzlichen Vorschriften.
Ist die technische Teilstornierung nicht mehr möglich, kann der betreffende Artikel nach Erhalt unter den Voraussetzungen des gesetzlichen Widerrufsrechts zurückgegeben werden.
8. Änderung anstelle einer Stornierung
Artikel, Stückzahl oder Ausführung lassen sich nach Abgabe einer Bestellung nicht in jedem Fall ändern. Eine bereits eingereichte Bestellung kann nicht ohne Weiteres gegen eine andere Ware ausgetauscht werden.
Je nach Bearbeitungsstatus kann es erforderlich sein:
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die ursprüngliche Bestellung zu stornieren und anschließend neu zu bestellen
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oder die Ware nach Erhalt zu widerrufen beziehungsweise zurückzugeben.
Für eine neue Bestellung gelten die zu diesem Zeitpunkt angezeigten Preise, Rabatte und Verfügbarkeiten.
9. Änderung der Lieferanschrift
Eine Korrektur der Lieferadresse sollte möglichst vor Beginn des Versandprozesses angefragt werden.
Zur Prüfung können folgende Angaben erforderlich sein:
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Bestellnummer
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ursprünglich angegebene Lieferanschrift
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vollständig korrigierte Anschrift
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Name und E-Mail-Adresse der bestellenden Person
Nach Übergabe an den Transportdienst kann eine Änderung möglicherweise nicht mehr vorgenommen werden. Einige Versanddienste bieten Umleitungsoptionen an, deren Verfügbarkeit von Sendungsart und Liefergebiet abhängt.
Ein Wechsel des Lieferlandes ist nach der Bestellung regelmäßig nicht möglich, da davon Versandkosten, Steuern und Lieferbedingungen betroffen sein können.
10. Stornierung vor dem Versand
Kann die Bestellung noch vor dem Versand gestoppt werden, wird die erfolgte Stornierung ausdrücklich bestätigt. Eine bloße Eingangsbestätigung der Anfrage reicht dafür nicht aus.
Nach vollständiger Bestätigung der Stornierung:
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wird die Ware im betreffenden Umfang nicht mehr regulär versendet,
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endet die weitere Erfüllung im wirksam aufgehobenen Umfang
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und bereits eingegangene Beträge werden nach den anwendbaren Regeln zurückgezahlt.
Bei einer bestätigten Teilstornierung bleibt der nicht betroffene Teil der Bestellung bestehen.
11. Noch nicht abgeschlossene Kartenzahlung
Bei einer Kreditkartenzahlung kann zunächst nur eine Autorisierung oder Betragsreservierung erfolgen. Wird die Bestellung storniert, bevor die Belastung endgültig abgeschlossen ist, kann die Reservierung aufgehoben werden.
Wann der Betrag wieder verfügbar ist, hängt vom kartenausgebenden Zahlungsdienst ab. Eine aufgehobene Reservierung erscheint nicht zwingend als gesonderte Rückzahlung, sondern kann aus der Liste vorgemerkter Umsätze verschwinden.
12. Rückzahlung nach einer Stornierung
Wurde ein Betrag bereits endgültig belastet, erfolgt eine fällige Rückzahlung grundsätzlich über dasselbe Zahlungsmittel.
Nach Bestätigung der Stornierung kann die interne Weiterleitung einer Rückzahlung üblicherweise 1 bis 3 Werktage beanspruchen. Dieser Zeitraum ist eine Schätzung und nicht mit der Bearbeitungsdauer der Bank gleichzusetzen.
Nach Übergabe an den Zahlungsdienst kann die Gutschrift erfahrungsgemäß 10 bis 15 Werktage in Anspruch nehmen. Der tatsächliche Zeitpunkt wird unter anderem beeinflusst durch:
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kartenausgebende Stelle
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eingesetztes Zahlungsnetzwerk
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Bankarbeitstage
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Status des ursprünglichen Kartenkontos
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technische Zuordnung der Transaktion
Gesetzliche Rückzahlungsfristen, insbesondere nach einem wirksamen Widerruf, haben Vorrang vor diesen allgemeinen Erfahrungswerten.
13. Bereits versendete Bestellungen
Nach Übergabe einer Bestellung an den Logistikdienst kann sie regelmäßig nicht mehr über den gewöhnlichen Stornierungsablauf gestoppt werden.
Verbraucher können in diesem Fall:
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den Widerruf bereits während des Transports eindeutig erklären,
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die Ware nach Erhalt entsprechend den Rückgabeanweisungen zurücksenden
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oder bei einem Mangel beziehungsweise einer Falschlieferung ihre gesetzlichen Gewährleistungsrechte geltend machen.
Die bloße Verweigerung der Paketannahme stellt nicht zwingend eine eindeutige Widerrufserklärung dar. Der Widerruf sollte deshalb zusätzlich per E-Mail oder Brief erklärt werden.
14. Keine Rücksendung an die Kontaktanschrift
Die in den Rechtlichen Hinweisen und in dieser Richtlinie genannte Anschrift ist nicht automatisch die zuständige Adresse für Warenrücksendungen.
Ohne vorherige Rückgabeanweisung sollten Pakete daher nicht an folgende Kontaktanschrift geschickt werden:
Merveniq
1531 S State Highway 121 #1634
Lewisville, TX 75067
USA
Vor einer Rücksendung ist zunächst der Kundenservice zu kontaktieren. Diese Abstimmung dient der korrekten Zuordnung und Abwicklung der Rücksendung. Die gesetzlichen Regelungen zum Widerruf bleiben davon unberührt.
15. Versandkosten bei bereits versendeter Ware
Nach einem wirksamen Widerruf werden die erhaltenen Zahlungen nach den gesetzlichen Vorschriften zurückgezahlt. Dies umfasst grundsätzlich auch die Kosten der günstigsten bei der Bestellung angebotenen Standardlieferung.
Hat der Kunde eine teurere Versandart als die Standardlieferung ausgewählt, müssen die daraus entstandenen Mehrkosten nicht erstattet werden. Dies kann beispielsweise Express- oder Sonderzustellungen betreffen.
Für die Rücksendung ist der in der Widerrufsbelehrung beschriebene Standardweg zu beachten. Kosten selbst gewählter Zusatzleistungen können im gesetzlich zulässigen Umfang beim Verbraucher verbleiben.
16. Widerruf vor Erhalt der Ware
Verbraucher müssen nicht warten, bis die Ware zugestellt wurde. Eine eindeutige Widerrufserklärung kann bereits nach Vertragsschluss und während des Transports übermittelt werden.
Die Erklärung stoppt den tatsächlichen Transport nicht automatisch. Das Paket kann weiterhin zugestellt werden und ist anschließend nach den bereitgestellten Rückgabeanweisungen zurückzusenden.
Die gesetzliche Widerrufsfrist von vierzehn Tagen wird durch einen vorzeitig erklärten Widerruf nicht verkürzt.
17. Ablehnung einer Bestellung vor Vertragsschluss
Vor Zustandekommen des Kaufvertrags kann eine Bestellung aus sachlichem Grund abgelehnt werden.
Dies kann insbesondere der Fall sein, wenn:
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der Artikel nicht mehr verfügbar ist,
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die Zahlung nicht autorisiert wurde,
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ein offensichtlicher Preis- oder Produktfehler vorliegt,
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die angegebene Anschrift nicht beliefert werden kann,
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konkrete Hinweise auf Betrug oder Identitätsmissbrauch bestehen
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oder rechtliche beziehungsweise technische Hindernisse der Ausführung entgegenstehen.
Eine automatisch versendete Bestelleingangsbestätigung bedeutet nicht zwingend, dass die Bestellung angenommen wurde. Einzelheiten zum Vertragsschluss enthält der Abschnitt Allgemeine Geschäftsbedingungen.
18. Beendigung nach Vertragsschluss
Ist ein Kaufvertrag bereits wirksam zustande gekommen, kann er nicht allein aufgrund einer beliebigen internen Entscheidung aufgehoben werden.
Eine Beendigung des Vertrags oder ein Entfallen der Leistungspflicht kommt nur in Betracht, wenn:
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die gesetzlichen Voraussetzungen eines Rücktritts erfüllt sind,
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die Leistung nach den anwendbaren Vorschriften unmöglich ist,
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ein wirksam vereinbartes Vertragsrecht eingreift,
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der Kunde einer Aufhebung zustimmt
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oder eine andere gesetzliche Grundlage besteht.
Nachträglich auftretende interne Beschaffungsschwierigkeiten führen nicht automatisch zur Aufhebung eines wirksamen Vertrags.
19. Fehlende Warenverfügbarkeit
Wird vor Vertragsschluss festgestellt, dass ein Artikel nicht verfügbar ist, kann die Bestellung abgelehnt werden.
Zeigt sich eine dauerhafte Nichtverfügbarkeit erst nach Vertragsschluss, richtet sich der weitere Ablauf nach den gesetzlichen Vorschriften. Entfällt die Leistungspflicht wirksam oder wird der Vertrag rechtmäßig beendet, sind erhaltene Zahlungen für nicht gelieferte Waren zurückzuzahlen.
Bei einer Bestellung mit mehreren Artikeln kann sich die Nichtverfügbarkeit auf den betroffenen Artikel beschränken, sofern die übrigen Waren gesondert geliefert werden können und eine Teilerfüllung rechtlich zulässig ist.
20. Zahlungsfehler und Sicherheitsprüfung
Kann eine Zahlung nicht bestätigt werden, kann sich die Annahme der Bestellung verzögern oder ausbleiben.
Mögliche Gründe sind:
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abgelehnte Kartenautorisierung
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nicht abgeschlossene Sicherheitsbestätigung
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widersprüchliche Zahlungs- oder Rechnungsdaten
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ungewöhnliche Zahlungsversuche
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konkrete Hinweise auf eine unbefugte Kartennutzung
Eine Sicherheitsprüfung dient nicht dazu, ordnungsgemäße Bestellungen ohne sachlichen Grund abzulehnen. Die Bewertung richtet sich nach dem Einzelfall und den vorliegenden Informationen.
21. Offensichtliche Preis- oder Produktfehler
Enthält eine Produktseite einen erkennbaren Schreib-, Rechen- oder Darstellungsfehler, kann die Bestellung vor Vertragsschluss abgelehnt werden.
Nach Zustandekommen des Vertrags richten sich eine Berichtigung, Anfechtung oder Beendigung nach den gesetzlichen Vorschriften. Ein interner Rechenfehler führt nicht in jedem Fall automatisch zur Unwirksamkeit des Vertrags.
Entfällt infolge einer wirksamen Ablehnung oder Vertragsbeendigung der Anspruch auf Zahlung, werden bereits eingegangene Beträge zurückgeführt.
22. Verdacht auf Betrug oder Missbrauch
Liegen konkrete Anzeichen für Betrug, Identitätsmissbrauch oder eine manipulierte Transaktion vor, kann die Bearbeitung vorübergehend angehalten werden.
Bei der Prüfung können beispielsweise berücksichtigt werden:
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ungewöhnlich viele Zahlungsversuche
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widersprüchliche Bestell- und Rechnungsdaten
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Informationen des Zahlungsdienstes
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auffällige technische Zugriffsmuster
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erhebliche Abweichungen bei Zahlungs- oder Länderdaten
Lassen sich begründete Bedenken nicht ausräumen, kann die Bestellung vor Vertragsschluss abgelehnt werden. Weitere Maßnahmen richten sich nach den gesetzlichen Vorschriften.
23. Nicht erfüllbare Lieferbedingungen
Liegt eine Anschrift außerhalb des Liefergebiets oder kann sie durch den Versanddienst nicht erreicht werden, kann die Bestellung vor Vertragsschluss abgelehnt werden.
Dies kann insbesondere betreffen:
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nicht unterstützte Packstationen oder Abholstellen
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unvollständige Anschriften
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bestimmte Inseln oder Sondergebiete
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Adressen mit Größen- oder Zugangsbeschränkungen
Wird im Checkout kein Lieferland außerhalb Deutschlands angeboten, kann eine entsprechende ausländische Lieferanschrift nicht ausgewählt werden.
Weitere Angaben enthält der Abschnitt Versand- und Lieferinformationen.
24. Ereignisse außerhalb des kontrollierbaren Einflussbereichs
Naturereignisse, behördliche Maßnahmen, erhebliche Verkehrsstörungen oder vergleichbare Umstände können Bearbeitung und Lieferung beeinträchtigen.
Die rechtlichen Folgen richten sich nach den jeweils anwendbaren Vorschriften. Solche Ereignisse begründen nicht automatisch ein beliebiges Recht zur Aufhebung eines bereits geschlossenen Vertrags.
Zwingende Verbraucherrechte bei verspäteter oder unmöglich gewordener Lieferung bleiben unberührt.
25. Rückzahlung bei Ablehnung oder Vertragsbeendigung
Besteht nach einer wirksamen Ablehnung, Stornierung oder gesetzlichen Vertragsbeendigung kein Anspruch auf den erhaltenen Kaufpreis, wird der betreffende Betrag über das ursprüngliche Zahlungsmittel zurückgeführt.
Der konkrete Umfang hängt insbesondere davon ab, ob:
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die gesamte Bestellung betroffen ist,
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lediglich einzelne Artikel entfallen,
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andere Waren ordnungsgemäß geliefert wurden,
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erstattungsfähige Versandkosten entstanden sind
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oder der Betrag nur reserviert und noch nicht endgültig belastet wurde.
Eine andere Rückzahlungsart setzt eine ausdrückliche Vereinbarung voraus und darf für den Kunden keine zusätzlichen Kosten verursachen.
26. Verhältnis zum gesetzlichen Widerrufsrecht
Diese freiwillige Stornierungsrichtlinie verändert das gesetzliche Widerrufsrecht nicht.
Verbraucher können einen Fernabsatzvertrag innerhalb von vierzehn Tagen widerrufen, sofern die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen. Beginn der Frist, Rücksendekosten, möglicher Wertersatz und Rückzahlung werden in der Widerrufsbelehrung erläutert.
Eine abgelehnte oder verspätet eingereichte Stornierungsanfrage ist nicht als Verzicht auf das Widerrufsrecht zu verstehen.
27. Verhältnis zu gesetzlichen Mängelrechten
Bei beschädigter, mangelhafter oder falsch gelieferter Ware ist der Kunde nicht ausschließlich auf Stornierung oder Widerruf angewiesen.
Nach den gesetzlichen Voraussetzungen können insbesondere folgende Mängelrechte bestehen:
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Reparatur oder Ersatzlieferung
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Minderung des Kaufpreises
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Rücktritt vom Vertrag
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Schadensersatz
Weitere Hinweise finden Sie in der Rückgabe-, Erstattungs- und Umtauschrichtlinie.
28. Status einer Stornierungsanfrage
Eine Stornierung gilt erst dann als bestätigt, wenn eine entsprechende Mitteilung erfolgt ist. Eine automatisch erzeugte Eingangsbestätigung bedeutet nicht zwingend, dass die Stornierung bereits abgeschlossen wurde.
Mögliche Statusangaben sind:
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Anfrage eingegangen
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Bestellung wird geprüft
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Stornierung bestätigt
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Versand kann nicht mehr gestoppt werden
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Rückzahlung wurde weitergeleitet
Geht zwischenzeitlich eine Versandbestätigung ein, kann sich die Bestellung bereits im Transport befinden.
29. Anfrage zu einer ausstehenden Rückzahlung
Ist eine mitgeteilte Rückzahlung nach angemessener Bearbeitungszeit noch nicht sichtbar, können zunächst die vorgemerkten und abgeschlossenen Kartenumsätze geprüft werden.
Für eine Anfrage sind insbesondere folgende Angaben hilfreich:
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Bestellnummer
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Datum der Stornierungsbestätigung
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erwarteter Erstattungsbetrag
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Bezeichnung der verwendeten Karte
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falls zur Identifikation erforderlich, die letzten vier Ziffern der Kartennummer
Vollständige Kartennummern, Sicherheitscodes und Zugangsdaten zum Onlinebanking sollten nicht per E-Mail übermittelt werden.
30. Kontakt und Kundenservice
Fragen zu einer Stornierung, Änderung, Rückzahlung oder zum aktuellen Bestellstatus können an folgende Kontaktstelle gerichtet werden:
Merveniq
1531 S State Highway 121 #1634
Lewisville, TX 75067
USA
E-Mail: orderhelp@merveniq.com
Telefon: +1 (972) 388-7318